Zähne

Karies ist mit einer Durchseuchungsrate von 99% die am meisten verbreitete ansteckende Krankheit der Welt. Eine umfassende Zahnpflege sollte deshalb, um Schlimmeres zu vermeiden, aus 2-3 3minütigen Putzeinheiten bestehen, wobei auf die Erfassung aller vorhandenen Zähne und deren verschiedener Zahnoberflächen geachtet werden sollte. Unterstützend empfehlen Zahnärzte die Nutzung von Zahnseide oder sogenannten Interdentalbürstchen. Wird diese Pflegeroutine täglich befolgt, hat der Patient im Bereich Zahnerkrankung wenig zu befürchten, denn man kann so viele zum Teil schmerzhafte und auch gefährliche Erkrankungen im Vorfeld schon ausschließen und bis ins hohe Alter mit den eigenen Zähnen lächeln.

Denn es ist, wenn keine Grunderkrankung des Schmelzes vorliegt, relativ einfach, kariesfrei zu bleiben, wichtig ist die ausreichende Prophylaxe, die schon frühzeitig im Kindesalter, nämlich mit Erscheinen des ersten Zähnchens beginnen sollte. Eine umfassende und vor allem richtige Zahnpflege ist das A und O, und kann nicht nur Karies, sondern auch eine Reihe von Folgeerkrankungen vermeiden, wie eine tiefergehende Karies, die über 4 Stufen hinweg bis zur völligen Zerstörung des Zahnschmelzes zur Entzündung und Absterben der Pulpa, des "Zahnnervs"führt. Ebenfalls Folge einer unbehandelten Karies kann eine periapikale Parodontitis sein, also ein entzündlicher Prozess um die Wurzelspitze herum, oder auch eine marginale Parodontitis, vom Zahnfleischsaum ausgehend, die vereinzelt auch im Verbund auftreten kann(Paro-Endo-Läsion).

Eine Parodontitis kann, sowie auch eine Gingivitis(Zahnfleischentzündung) ebenfalls durch unzureichende Mundhygiene verursacht werden, und führt unbehandelt meist zu einem unwiederbringlichen Zahnfleischrückgang. Die Ansammlung von Plaque Ablagerungen, die dauerhaft unbehandelt in sogenannten Zahnfleischtaschen Schaden anrichten können, schädigen unter Umständen nicht nur den Zahnhalteapparat, sondern können sogar zu Herzerkrankungen führen.

Die Diagnostik dieser Erkrankungen erfolgt während eines akuten Schmerzfalles oder einer Vorsorgeuntersuchung, die der Patient besucht.

Der Zahnarzt stellt durch Inspektion der Mundhöhle, Palpation des Zahnfleischs, perkutieren einzelner Zähne oder Anfertigen eines Zahnfilmes oder Orthopantomogrammes(Aufnahme des kompletten Ober-und Unterkieferbereiches inklusive angrenzender Gesichtsfelder) eine oder mehrere Erkrankungen fest.