Hand

Wer an einer Erkrankung der Hand leidet, merkt dies oftmals durch Schmerzen im Handgelenk oder durch Bewegungseinschränkungen. Plötzlich lässt sich eine Flasche nicht mehr öffnen oder der Greifreflex der Hand funktioniert nicht mehr. Die Finger werden taub und ein Kribbeln macht sich nachts bemerkbar. Wenn dem so ist, ist die Hilfe eines Spezialisten gefragt. Doch an welchen Spezialisten sollte man sich da wenden? In regionalen und ländlichen Gegenden ist ein Spezialist schwer zu finden, doch in der nächst grösseren Stadt findet sich eher ein Handchirurg oder ein Unfallchirurg. Nicht jeder Arzt kennt sich mit den Erkrankungen der Hand aus und so werden neben Röntgenaufnahmen oft auch Untersuchungen der Nervenbahnen und der Muskeln durch einen Neurologen durchgeführt.

Die Untersuchungen beinhalten nicht nur Muskeltests, sondern auch Reflexe, Greiffähigkeit und die Messung der Nervenbahnen in der Hand und in den Fingern. Beim Neurologen werden diese Tests durchgeführt umd zu sehen, ob die Nerven der Hand geschädigt sind oder es einfach um eine knöcherne Erkrankung der Hand geht.

Die häufigste Erkrankung der Hand ist das Karpaltunnelsyndrom, welches mit nächtlichem Taubheitsgefühl, Kribbeln in den Fingern und angeschwollenen Fingergelenken einhergeht. Hier ist Hilfe vom niedergelassenen Chirurgen gefragt. Neben dem klassischen Unfallchirurgen in den Kliniken gibt es inzwischen auch niedergelassene Chirurgen die sich auf die ambulante Versorgung von Unfällen sowie Sportverletzungen spezialisiert haben und auch kleinere Operationen durchführen. Viele der niedergelassenen Chirurgen haben sich auf einem Gebiet spezialisiert und da die Handchirurgie sehr komplex ist, sollte bei der Wahl eines Arztes auch darauf geachtet werden welche Kompetenzen er hat.