Geschlechtsorgane

Es gibt viele verschiedene geschlechtliche Erkrankungen, sowohl beim Mann, als auch bei der Frau. Besonders verbreitet sind sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten, wie beispielsweise Syphilis, Aids (HIV) oder Tripper. Aber auch andere Erkrankungen sind verbreitet, die meisten können jedoch behandelt werden.

Syphilis ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die in drei Phasen abläuft. In der ersten Phase entwickelt sich nach den ersten drei Wochen am Übertragungsort ein schmerzhaftes Geschwür, welches nach ein paar Wochen wieder von selbst verschwindet. In diesem Stadium ist es wichtig zu einem Arzt zu gehen, einem Gynäkologen, oder einem Urologen. Zwar verschwindet das Symptom zunächst wieder, dies bedeutet allerdings noch keine Heilung, da nach einigen Jahren nach der Ansteckung Fieber, Hautasschläge, oder Schwellungen der Lymphknoten auftreten können. Dies bedeutet die Erreichung des zweiten Stadiums. Daher ist es wichtig, die Infektion zu behandeln. Im letzten Stadium können innere Organe und das Nervensystem, durch die übertragenen Bakterien schwer geschädigt werden.

Die Zahl der Neuinfektionen mit Syphilis liegt in Deutschland zurzeit bei etwa 2.000 bis 3.000 pro Jahr.

Eine noch höhere Zahl von Neuinfektionen erziehlt die Erkrankung an Tripper. Sie liegt bei etwa 20.000 bis 30.000 jährlich und zählt somit zu den häufigsten Geschlechtserkrankungen.

Symptome sind Brennen beim Wasserlassen und Ausfluss bei der Frau. Die Folgen dieser Erkrankung sind Unfruchtbarkeit, Entzündungen der Eierstöcke bei der Frau. Die Erreger können sich auch bei einer Schwangerschaft auf das Ungeborene übetragen. Beim Mann kann die Krankheit ebenfalls zu Unfruchtbarkeit führen. Außerdem sind Hautausschläge und Fieber die Folge. Ein Besuch bei einem Gynäkologen oder Urologen wären bei den ersten Anzeichen zu raten. Dies gilt für alle weiteren übertragbaren Geschelchtskrankheiten.

Außer den sexuell übetragbaren Krankheiten zählen Brustkrebs, bei der Frau, und die Prostataerweiterung beim Mann, zu den häufigsten Erkrankungen.

Brustkrebs kann meist früh durch eine Vorsorge-Untersuchung beim Frauenarzt erkannt und heutzutage auch behandelt werden. Das Gleiche gilt für Erkrankungen der Prostata oder der Blase. Etwa 6 Millionen Menschen sind allein in Deutschland betroffen. Häufig tritt dieser Erkrankung erst im höheren Alter auf. Es gibt jedoch auch viele Medikamente, die eine Heilung fördern. Am Besten sollten sich Betroffene von ihrem Hausarzt oder Allgemeinmediziner beraten lassen.