Fuß und Sprunggelenk

Es gibt viele verschiedene Krankheiten, die am Fuß auftreten können. Neben anatomischen Fehlern wie zum Beispiel Krallenzehen, dem Senkfuß, dem Spreiz- und Plattfuß, einem Fehler der Fußwölbung oder der Fersensporn gibt es noch weitere nicht anatomisch behaftete Erkrankungen. Darunter fallen zum Beispiel die Hühneraugen und häufig treten auch Warzen an der Fußsohle auf.

Bei einem Platt- oder Spreizfuß beispielsweise ist das Fußskelett bis zum Untergrund durchgedrückt. Auch ohne jegliche Belastung liegt der Fuß gänzlich auf dem Boden auf. Eine Schwäche der Sehnen oder starkes Übergewicht können zu dieser Erkrankung führen. Der Senkfuß wird durch eine schwache Fußmuskulatur ausgelöst. Oft tritt dies bei Kleinkinder auf, wächst sich aber mit der Zeit aus.

Der am meisten auftretende Fersensporn, bildet sich am unteren Fersenbein,also direkt unter der Ferse nach hinten. Er entsteht durch kleine Gewebeverletzungen, die nicht behandelt wurden. Der Fersensporn tritt im Gesamtbild der Patienten eher mäßig auf.

Das Hühnerauge ist eine Hornschwielenbildung,die ihren Sporn in der Tiefe der Haut trägt. Diese Erkrankung ist für den Patienten oft sehr schmerzhaft. Sie tritt, genauso wie der Platt- bzw. Spreizfuß, äußerst häufig auf.

Die vulgäre Warze oder auch Stachelwarze genannt, ist die Warzenart, die am Fuß am häufigsten auftritt. Beim erscheinen einer Warze sofort einen Arzt aufsuchen, da sich um die zuerst entstandene Mutterwarze mehrere Tochterwarzen bilden können.

Eine Nebenerscheinung von häufigem Laufen ist die Hornhaut, die sich zu Hornschwielen bilden kann. Diese bilden einen Schutzmechanismus für die Fußmuskulatur und schützen den Fuß vor dem Untergrund. Dagegen können Bimssteine verwendet werden, wobei die Hornschwielen sich oft nach Beendigung derBelastung zurückbilden.

Wenn Sie Probleme oder Erkrankungen an de Füßen haben, die wie zum Beispiel die Hühneraugen oder die Warzen mit der Haut zu tun haben, suchen Sie bitte einen Dermatologen auf. Bei anatomisch bedingten Problemen wäre es sinnvoll erstmal einen allgemein Mediziner aufzusuchen, der bespricht mit Ihnen die weiteren Schritte.