Achillessehne
Die Achilliessehne ist ein Endteil einer Muskelgruppe. Diese ca. 25cm lange Sehne verbindet die drei Muskelgruppen zwischen dem Kniegelenk und dem Fersenbein. Sie ermöglicht durch eine Kraftübertragung aus den Oberschenkeln das aufrechte Gehen und Laufen beim Menschen.
Es gibt diverse Möglichkeiten von Erkrankungen bei der Achillessehne. Eine ist zum Beispiel durch tägliche bzw. starke Belastung dieser Muskelgruppe. Solche Belastungen können zum Beispiel beim Sport oder bei der Arbeit auftreten. Dabei wird die Achilliessehne so geschwächt das es zu Entzündungen oder sogar zu einem Riss kommen kann. Ein Riss der Achilliessehne ist nicht von selbst heilbar und muss operiert werden. In Einzelfällen wird hierbei die Achilliessehne verstärkt oder wird künstlich ersetzt wenn zum Beispiel eine Naht den Riss auf Dauer nicht verschließen könnte. Weitere Möglichkeiten einer Erkrankung sind Achillessehnenentzündung, Reizungen an der Schleimhaut oder altersbedingte Verschleißerscheinungen an der Achillessehne.
Je nach Art der Erkrankung der Achillessehne ist diese in der Regel durch ihre Symptome erkennbar. Solche Symptome sind zum Beispiel das man nicht mehr mit dem betroffenen Fuß auftreten kann, eine Rötung sowie Anschwellung der betroffenen Region am Fuß. Ebenfalls Symptome für eine Erkrankung an der Achilliessehne können stechende Schmerzen beim Laufen sein. kommt es zu einem Riss der Achilliessehne so bermerkt man diese in der Regel an einem kleineren Knall im Fuß wenn es zum Riss kommt. Zur Abklärung und Feststellung vom Schweregrad der Verletzung ist eine Rötung bzw. Kernspintomographie vom Fuß notwendig.
Die Behandlung bei einer Erkrankung an der Achillessehne bedarf einem Facharzt. In der Regel ist hierfür ein Orthopäde zuständig. In der Regel dauert eine Behandlung an der Achillessehne je nach Art und Schweregrad der Verletzung zum teil mehrere Wochen bis Monate.